Jahreshauptversammlung 2010
EINHAUSEN. Zu einem außergewöhnlichen Jubiläum gratulierte Bürgermeister Philipp Bohrer dem Ersten Vorsitzenden des
Einhäuser Vogelschutz- und -liebhabervereins. Vor fünfzig Jahren wurde der damals achtzehnjährige Konrad Gärtner, der
bereits als Jugendlicher an der Gründungsversammlung
des Vereins teilgenommen hatte, als Schriftführer in den Vorstand gewählt. Im Jahr 1967 wurde ihm zusätzlich das Amt
des Kassenwartes übertragen; diese Doppelfunktion übte er gewissenhaft und mit Erfolg bis zum Jahr 1972 aus.
Im Folgejahr
wurde Konrad Gärtner zum Ersten Vorsitzenden gewählt und führt seitdem den weit über die Grenzen der
Weschnitz- gemeinde hinaus angesehenen Verein mit großem Erfolg. Doch damit nicht genug: Im Verband Deutscher Waldvogelpfleger
und Vogelschützer (VDW) war der überzeugte Naturschützer zehn Jahre Schriftführer des Landesverbandes Hessen,
seit fünfundzwanzig Jahren ist er Mitglied im Bundesvorstand des VDW und seit 1990 steht er als Erster Vorsitzender
an der Spitze des VWD-Landesverbandes Hessen. Im Vorstand des Naturschutzbundes Bergstraße (Nabu) ist Konrad Gärtner
seit 1993 aktiv, seit 2001 wirkt er mit seinem anerkannten Sachverstand und seiner umfassenden Erfahrung auch
im Naturschutzbeirat des Kreises Bergstraße zum Schutz von Fauna und Flora in seiner Heimatregion. Mit seinem
unermüdlichen Einsatz, vielen guten Ideen und dem festen Willen, etwas zu bewegen, habe Konrad Gärtner es stets
verstanden, seine Vorstandskollegen und die Vereinsmitglieder immer wieder zu motivieren, lobte Bürgermeister Bohrer
auch im Namen des Vorstandes und aller Mitglieder den engagierten Vorsitzenden und überreichte ihm im Namen des Vorstandes ein Präsent.
Aus bescheidenen Anfängen heraus habe der Erste Vorsitzende einen Verein geformt, der in mehr als einem halben Jahrhundert
innerhalb und auch weit außerhalb der Heimatregion als Vorbild dastehe. Darüber hinaus engagiere er sich in vorbildlicher
Weise auch bei der Unterstützung der Bürgerinitiative „Mensch vor Verkehr" in Lorsch und Einhausen und im Umweltausschuss
seiner Heimatgemeinde. „Ein besonderer Dank", so Bohrer, gebührt auch der Ehefrau des Ersten Vorsitzenden, Doris Gärtner -
ohne ihre Unterstützung und ihr Verständnis für das zeitraubende Engagement ihres Mannes wäre die Welt um einen Idealisten ärmer."
ahe
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